Mittwoch, 22. November 2017

Outback

Nach einem gemütlichen Abend in Darwin ging es Tags darauf gleich weiter in das Zentrum Australiens, Alice Springs. Der Flug dauerte zwei Stunden sodass wir um 1500h einchecken konnten. Eines Vorweg: Alice Springs ist keine schöne Stadt. Hier kommt das Aboriginal-Problem sehr krass zur Geltung. Für uns dient The Alice nur als Stopp-Over für die Bush-Tour, welche wir gebucht haben. Nachdem wir unsere Infos am Tourstand geholt haben, packten wir die nötigsten Sachen in die Rucksäcke und übergaben unsere grossen Gepäckstücke der Rezeption mit der Bitte, diese bis am Mittwoch aufzubewahren.

Um 05.30h wurden wir von Tour-Guide Geordie und seinem exportreifen Toyota abgeholt und los ging die Fahrt. Die Gruppe bestand natürlich überwiegend aus Backpackern. Franzosen, Holländer, Israeli, Polen, Deutsche, Amis und nicht zu zuordnende Asiaten. Eigentlich hatten wir Glück. Wirklich mühsam waren nur die beiden Holländer-Damen welche im Party-Urlaub in ganz Australien unterwegs sind. So mussten wir halt ständig lautes Getratsche und Disco Musik von Alice bis zum Uluru über uns ergehen lassen. Naja, damit musste man rechnen. Es war auch nicht sooo schlimm.

Beim Uluru angekommen (Anfahrt über 5h) umkreisten wir den Monolithen zu Fuss. Eine coole Wanderung. Nach einem kurzen Exkurs über die Aboriginal-Kultur dort, durften wir das Abendessen und den Sonnenuntergang beim Uluru geniessen. Endlich gab es auch ein kühles Bier... Das Nachtquartier und unsere Swags (Schlafsäcke mit eingebauter Matte und Rundumschutz) bezogen wir im Ayers Rock Campground. Wir konnten unter freiem Sternenhimmel schlafen. Etwas unbequem, aber eine tolle Erfahrung.

Tag Zwei wurden wir um 05.00h wieder geweckt um die Wanderung zum Kata Tjuta zu starten. Es macht viel Sinn, so früh aufzustehen, die Temperaturen sind tagsüber so heiss! Die zweistündige Wanderung war ebenfalls sehenswert aber nicht der absolute Burner. Nach zwei Stunden ging es zurück ins Ayers Rock Camp Resort für das Mittagessen und einer kurzen Abkühlung im Pool. Nach weiteren 3h Fahrt erreichten wir unseren Schlafplatz für Tag drei, den Kings Creek Campground. Bei einem gemütlichen Essen am Lagerfeuer liessen wir den Tag ausklingen und bezogen die muffligen Swags.


04.00h war wieder Tagwache. Auf zum Kings Canyon. Die beste der drei Wanderungen begann mit einem Recht steilen Aufstieg, den die Tourguides als "Heart Attack Hill" bezeichnen. War schön steil, aber problemlos machbar. Wunderschöne Farben und ein grünes Inlet zeichnen diesen Canyon aus. Einziger Nachteil: es war eine Völkerwanderung. Schon frühmorgens fuhren die Busse in Scharen zum Parkplatz.

Nach der 5stündigen Rückfahrt nach Alice gab es am Abend noch ein "Aussie"-Debriefing im Pub. bottoms up!

Today Tommorrow TOYOTA. Häsch öppis für Export?


Packliste für The Rock Tour


Uluru


Grinde fötele


Kings Canyon



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